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Zur Rolle des Geschlechts in spieltheoretischen Experimenten am Beispiel des Bargaining-Ansatzes

by Kauer, Alexandra Maria

Abstract (Summary)
Die Dissertation widmet sich ? nach einer kurzen Einführung zu den Begriffen ?sex? und ?gender? sowie in Gender-Theorien ? zunächst der Aufarbeitung zahlreicher spieltheoretischer Experimente, die das beobachtete Verhalten von Frauen und Männern zum Gegenstand haben. Nach einer kritischen Reflexion dieser Untersuchungen, die differenzorientiert nach Genusgruppen und nicht entsprechend des Ansatzes der sozialen Konstruktion von Geschlecht durchgeführt wurden, werden in einem spieltheoretischen Experiment (alternierendes Verhandlungsspiel) sowie in Verhandlungssituationen Faktoren untersucht, die zu einer geschlechtlichen Konstruktion der Beteiligten führen. Dabei wird argumentiert, dass die soziale Konstruktion von Geschlecht ein dynamischer Prozess ist. Methodisch kommt die Erinnerungsarbeit, eine qualitative Methode, zur Anwendung, anhand der latente Sinngehalte und somit auch die vordergründig nicht bewusste geschlechtliche (Selbst-)Konstruktion verdeutlicht wird. Im Zuge der Dekonstruktion der Texte von und durch die Studierenden, Experten und Expertinnen, wird aufgezeigt, dass Gender, also das soziale Geschlecht, situations- und kontextabhängig konstruiert wird. Im konkreten Fall von Verhandlungen im Sinne von Bargaining ist es angebots- und ereignisgesteuert. Aber auch die Abhängigkeit von einer dritten Person beeinflusst den Konstruktionsprozess. Den Abschluss der Arbeit bildet der Versuch, die soziale Konstruktion von Geschlecht im Ansatz im alternierenden Verhandlungsspiel zu erfassen. (Autorenref.)
Bibliographical Information:

Advisor:Hanappi-Egger, Edeltraud; Winkler, Gerald Michael

School:Wirtschaftsuniversität Wien

School Location:Austria

Source Type:Master's Thesis

Keywords:verhandlungstheorie experimentelle spieltheorie geschlecht soziale konstruktion gender

ISBN:

Date of Publication:01/01/2008

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