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Heart rate variability in relation to the menstrual cycle in trained and untrained women

by Spielmann, Nadine

Abstract (Summary)
Einleitung: Es wird angenommen, dass die zyklusbedingten, hormonellen Änderungen die vegetative Ansteuerung des Herzens bei normotensiven Frauen beeinflussen. Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) stellt einen der am häufigsten untersuchten, nicht-invasiven Parameter des Herz-Kreislauf-Systems dar. Deshalb war es das Ziel dieser Studie, den Verlauf der HRV Parameter bei ausdauertrainierten als auch untrainierten normotensiven Frauen in Abhängigkeit vom Menstruationszyklus zu untersuchen. Methode: Normotensive, untrainierte als auch trainierte Frauen nahmen an der Studie teil. Die Athletinnen absolvierten individuell abgestimmte Trainingspläne (>5h/Woche) während der Studie. Die HRV Messungen wurden in den folgenden fünf Zyklusphasen aufgezeichnet: In der Menstruation (M), der Mitte der Follikel- (MidF), der Ovulations- (O), der Mitte der Luteal- (MidL) und der Pre-Menstruationsphase (PreM). Die Basaltemperatur als auch die Hormonanalysen des Luteinisierenden (LH) und des Follikelstimulierenden Hormons (FSH), des ?-17 Östrogens (E2) und des Progesterons (P) dienten der Verifizierung der Zyklusphasen. Die HRV Messungen wurden bei Spontanatmung im Liegen (20 min) wie auch während eines Orthosthase Tests aufgezeichnet. Parameter der Zeit als auch der Frequenzdomäne für Kurzzeitmessungen wurden ausgewertet. Resultate: Alle Frauen hatten einen normotensiven Menstruationszyklus mit typischen hormonellen Schwankungen und einem signifikanten Verlauf (p<0.001) von LH, FSH, E2 und P. Trotzdem blieben die HRV Parameter der Zeit- und der Frequenzdomäne im Verlaufe der fünf Zyklusphasen unverändert. Des Weiteren wurde kein Unterschied zwischen den ausdauertrainierten und den untrainierten Frauen festgestellt. Schlussfolgerung: Ein Einfluss der zyklusbedingten, hormonellen Änderungen auf die HRV Parameter und somit auf die vegetative Ansteuerung des Herzens bei normotensiven Frauen konnte in dieser Studie nicht nachgewiesen werden. Diese Tatsache könnte darauf hindeuten, dass die Hormone LH, FSH, E2 und P lediglich einen abgeschwächten Einfluss auf das autonome Nervensystem im Bereich der Herzfrequenzkontrolle haben. Zusätzlich weist der vergleichbare Verlauf der HRV Parameter bei ausdauertrainierten als auch untrainierten Frauen darauf hin, dass das individuell unterschiedliche Training die HRV und demzufolge auch die vegetative Ansteuerung des Herzens im Zyklusverlauf nicht beeinflussen konnte.
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Bibliographical Information:

Advisor:

School:Humboldt-Universität zu Berlin

School Location:Germany

Source Type:Master's Thesis

Keywords:Sport, Spiele Vegetative Kontrolle des Herzens Menstruationszyklus Ausdauertraining.

ISBN:

Date of Publication:01/05/2005

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