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Fear of Croatian Disease

by Holzner, Mario

Abstract (Summary)
Das Ziel dieser Arbeit ist es die Gefahr eines Dutch Disease Effektes hinsichtlich eines Booms des Tourismussektors in Kroatien in der langen Frist empirisch zu analysieren. Da die Zeitreihen kroatischer Daten zu kurz sind verwenden wir in unserer ökonometrischen Arbeit Daten von über 100 Ländern der Welt über die Periode von 1970-2000. In einem ersten Schritt ist die generelle, langfristige Beziehung zwischen Tourismus, Wachstum, dem realen Wechselkurs, der Besteuerung und der verarbeitenden Industrie in einer cross country Analyse untersucht worden. Eine panel data Analyse erlaubte die Überprüfung der zuvor erhaltenen Ergebnisse. Darüber hinaus erlaubt dieser zweite Ansatz mit Hilfe einer etwas komplexeren Methodologie die Kontrolle entgegen gesetzter Kausalität, Nichtlinearität und interaktiver Effekte. Es stellt sich heraus, dass zumindest in der langen Frist, keine Gefahr eines Dutch Disease Effektes hinsichtlich eines Booms im Tourismus Sektor besteht. Daher braucht man sich vor einer ?Croatian Disease? nicht zu fürchten! Länder mit einem höheren Einkommen aus dem Tourismus neigen nicht nur zu höherem Wirtschaftswachstum, sondern haben auch ein höheres Niveau von Investitionen und sekundärer Schulausbildung. Tourismusabhängige Länder scheinen ein niedriges Niveau realer Wechselkursverzerrung und deren Variabilität zu haben und damit eher weltoffen eingestellt zu sein. Schlussendlich scheint der Tourismus nicht zu einem Schrumpfen der verarbeitenden Industrie zu führen. (Autorenref.)
Bibliographical Information:

Advisor:Altzinger, Wilfried; Luptacik, Mikulas

School:Wirtschaftsuniversität Wien

School Location:Austria

Source Type:Master's Thesis

Keywords:kroatien fremdenverkehr deindustrialisierung wirtschaftsentwicklung

ISBN:

Date of Publication:01/01/2005

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