Das Volkskommissariat für Außenhandel und seine Nachfolgeorganisationen 1920- 1930 der Außenhandel als zentrale Frage der sowjetischen Wirtschaftspolitik
Abstract (Summary)
Die Dissertation untersucht am Beispiel des Volkskommissariates für Außenhandel die Entstehung der frühen Sowjetbürokratie und analysiert administrative und politische Prozesse, die der Herausbildung des Stalinismus vorangingen. Gegenstand der Untersuchung sind die Probleme des staatlich organisierten Außenhandels sowie die Schwierigkeiten bei der Anknüpfung von Handelsbeziehungen zu den kapitalistischen Staaten in der Zeit nach der Revolution. Außenpolitische Faktoren und weltwirtschaftliche Voraussetzungen werden in diesem Zusammenhang ebenso berücksichtigt wie die zum Teil widersprüchlichen Interessen des sowjetischen Außenhandels einerseits und der sowjetschen Diplomatie anderseits. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Verhältnis zwischen Parteiapparat und Regierungsbürokratie sowie die Rolle der Volkskommissariate im politischen Entscheidungsprozeß. Die Verfasserin konzentriert sich in diesem Zusammenhang auf drei Themenkomplexe: die Kaderpolitik der KPR(b) gegenüber dem Volkskommissariat für Außenhandel, den organisatorischen Wandel in dieser Behörde während der Neuen Ökonomischen Politik sowie das Zusammenspiel einzelner Partei- und Wirtschaftsbehörden bei der Entscheidung konkreter handelspolitischer Fragen.
Bibliographical Information:
Advisor:
School:Humboldt-Universität zu Berlin
School Location:Germany
Source Type:Master's Thesis
Keywords:Außenhandel Sowjetunion UdSSR Wirtschaft Bürokratie Wirtschaftspolitik Neue Ökonomische Politik Kreditwesen Finanzpolitik
ISBN:
Date of Publication:03/01/2002