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Auctions with interdependent valuations

by Schindler, Julia

Abstract (Summary)
Die Arbeit untersucht verschiedene Auktionsformate theoretisch und empirisch, insbesondere den Einfluss der Auktionsregeln auf den Endpreis und auf die Bewertungen von Bietern, deren Bewertungen einander beeinflussen. Anhand eines experimentellen Verkaufs realer Güter wird zunächst überprüft, ob die theoretische Vorhersage, dass die offene Englische und die geheime Zweitpreis-Auktion ertragsäquivalent sind, zutrifft. Es ergibt sich, dass im Experiment der Endpreis der geheimen Zweitpreis-Auktion signifikant höher als jener der Englischen Auktion ist. Erklärt werden kann dieses Ergebnis dadurch, dass Bieter beim offenen Auktionsformat ihre Bewertungen enthüllen und hierauf ?beisammenbleiben? können. Die experimentellen Resultate motivieren ein dynamisches Bietmodell mit interdependenten Bewertungen, in dem Bieter sich ihrer Bewertung unsicher sind und aus den Ausstiegspreisen ihrer Rivalen über ihre eigene Bewertung lernen. Im zweiten Teil der Arbeit wird das Bietverhalten bei Internetauktionen für zwei verschiedene Endregeln untersucht, bei fixem und bei automatisch verlängertem Ende. Das wesentliche Merkmal von Auktionen mit fixem Ende, nämlich spätes Bieten, wird zunächst theoretisch hergeleitet und sodann auch anhand der Daten belegt. Der erwartete Endpreis der Auktion mit automatisch verlängertem Ende liegt über jenem bei fixem Ende, wobei Prestige-Effekte sogar zu einem explosiven Endpreis führen können, und erbringt damit einen höheren Auktionsertrag. (Autorenref.)
Bibliographical Information:

Advisor:Abele, Hanns; Winkler, Gerald Michael

School:Wirtschaftsuniversität Wien

School Location:Austria

Source Type:Master's Thesis

Keywords:auktion internet auktionspreis gebot experimentelle spieltheorie

ISBN:

Date of Publication:01/01/2003

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